Glossar


A

Abstract

Abstracts sind Texte, die den Inhalt eines Buches oder Aufsatzes kurz zusammenfassen und dabei die wesentlichen Aussagen präsentieren. Sie dienen der raschen Information über einen Text.

Alerting-Dienst

Ein Alerting-Dienst ist ein Informationsdienst, bei dem Anfragen angemeldet werden können, deren Antworten dann als regelmäßige Meldungen per Email zugeschickt werden.

Der Alerting-Dienst ermittelt in regelmäßigen Abständen ob ein neu hinzugekommenes Dokument zuvor definierte Abfragekriterien erfüllt und sendet gegebenenfalls eine entsprechende Meldung an den/die BenutzerIn. Die Meldung enthält entweder die vollständigen Treffer, einen Verweis oder eine Zusammenfassung.

 

B

Bibliographie

Bibliographien sind Verzeichnisse von Literaturverzeichnissen. Der Zweck von Bibliographien ist es, relevante Literatur zu einem Themengebiet und/oder Zeitraum nachzuweisen.

Man findet darin häufig unselbständig erschienene Literatur, d.h. Aufsätze aus Zeitschriften oder Sammelwerken. Je nach Inhalt unterscheidet man

- Allgemeinbibliographien (weisen Literatur aller Fachgebiete nach)

- Fachbibliographien (verzeichnen Literatur aus bestimmten Fachgebieten)

An eine Recherche in Bibliographien schließt sich eine zweite in Ihrem Bibliothekskatalog an, um die Standorte der gewünschten Medien zu ermitteln.


Bibliotheksverbund

Bibliotheksverbünde oder Verbundzentralen werden durch Zusammenschlüsse von Bibliotheken meist einer Region (z.B. Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg - KOBV), mitunter auch überregional (z.B. Gemeinsamer Bibliotheksverbund - GBV) gebildet, um zentrale Dienstleistungen für Bibliotheken zu organisieren. Sie koordinieren die kooperative Katalogisierung und Fernleihe und nehmen oft zentrale Aufgaben der Datenverarbeitung, Fortbildung und andere Dienstleistungen wahr. [sinngemäß aus Wikipedia]


Boolsche Operatoren

Boole'sche Operatoren werden zur logischen Verknüpfung von mehreren Suchbegriffen verwendet. Häufig können englische und deutsche Bezeichnungen verwendet werden. Meistens ist der UND/AND-Operator voreingestellt.

UND / AND - beide Begriffe müssen enthalten sein
z.B. 'Migration und Jugendliche' findet Dokumente zum Thema Migration in denen auch der Begriff 'Jugendliche' vorkommt.

OR - einer der beiden Begriffe muss enthalten sein
z.B. 'women or Frauen' findet sowohl englisch- als auch deutschsprachige Titel zum Thema Frauen

NOT - der Begriff darf nicht enthalten sein
z.B. 'religion not islam' findet Titel zur Religion, die sich nicht mit dem Islam befassen


Browsen

Browsing oder Browsen kommt aus dem Englischen und bedeutet stöbern oder blättern.


Browser

Browser (engl. für "Stöberer") sind Computerprogramme zum Betrachten von Webseiten im World Wide Web. [Auszug aus Wikipedia]

Die gängisten Browser sind:

Internet Explorer

Mozilla Firefox

Opera

Safari

Chrome

 

C

Copy & Paste

Sie markieren etwas, kopieren es in die Zwischenablage ("copy") und fügen es an der gewünschten Position wieder ein ("paste"). Mit der Tastenkombination [Strg]+[C] wird der markierte Text in die Zwischenablage kopiert. Starten Sie dann MS-Word oder einen anderen Texteditor und fügen den Text mit [Strg]+[V] wieder ein.

 

D

Datenbank-Infosystem - DBIS

Das Datenbank-Infosystem - DBIS ist ein kooperativer Service der UB Regensburg. Verzeichnet alle Arten von wissenschaftlichen Online-Datenbanken, mit Fächerübersicht und erweiterten Suchmöglichkeiten nach Ländern, Nutzungsmöglichkeiten und Datenbanktyp.

Deep Web

Was über Suchmaschinen bei einer Recherche nicht auffindbar ist, wird Deep Web, das tiefe Web oder Invisible Web genannt. Das Deep Web besteht zum großen Teil aus Fachdatenbanken und Webseiten, die erst durch Anfrage aus Datenbanken generiert werden.

Die Größe des Deep Web wird auf ein Vielfaches des Visible Web geschätzt.


Dokumentenserver

Ein Dokumentenserver ist ein Internet-Dienst, auf dem Elektronische Publikationen veröffentlicht und archiviert werden können. Im Gegensatz zu einer einfachen Publikation auf einer Homepage sorgt der Betreiber des Publikationsservers auch für die Langzeitarchivierung und Erschließung der publizierten Dokumente mit Hilfe von bibliographischen Metadaten.

Häufig werden Dokumentenserver für Preprints verwendet.

In Deutschland können Dokumentenserver von der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI) zertifiziert werden. Die Open Archives Initiative fördert die Vernetzung von Dokumentenservern. Mit dem von ihr entwickelten OAI-PMH können die Bestände mehrerer Dokumentenserver gemeinsam durchsucht werden.

Die meisten deutschen Dokumentenserver sind Hochschulschriftenserver, die vor allem elektronische Dissertationen aufnehmen. [Auszug aus Wikipedia]


Dokumentenlieferdienst

Haben Sie einen interessanten Zeitschriftenartikel gefunden, findet sich die Zeitschrift aber nicht in erreichbarer Nähe gibt es Dokumentenlieferdienste. Der verbreitetste Dokumentenlieferdienst ist subito.

Subito liefert gegen Entgelt (ab 4 €) Kopien von Zeitschriftenaufsätzen und unterstützt die Ausleihe von Büchern. Daneben gibt es noch weitere überregionale, regionale und lokale Lieferdienste, wie z.B.:

Dokumentenbestellung der Deutschen Bibliothek

GBVdirekt

GetInfo

TIBORDER


Domain

Untergliederungseinheit des hierarchisch aufgebauten Computer-Namen-Systems (Domain Name System = DNS). Das Domain Name System ist ein hierarchisch aufgebautes System für die Vergabe von Namen für Rechner, die an das Internet angeschlossen sind. Ein Beispiel ist www.ub.uni-konstanz.de.

Toplevel-Domain: de

Secondary Domain: ub.uni-konstanz

Rechnername: www


Dreiländerkatalog

Der Dreiländerkatalog will einen Gesamtnachweis der Bibliotheksbestände im deutschsprachigen Raum bereitstellen und umfasst zurzeit die Daten des hbz-Verbundes, des Bibliotheksverbundes Bayern (BVB), des Österreichischen Bibliothekenverbundes (OBV.SG) und des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV). Weitere Verbünde und Bibliotheken sollen integriert werden.

 

E

E-Journal

Elektronische Zeitschriften (auch E-Journals) sind Zeitschriften, die als Netzpublikation publiziert werden. Elektronische Zeitschriften spielen vor allem bei den wissenschaftlichen Zeitschriften eine zunehmende Rolle.

Als wesentliches Merkmal einer elektronischen Zeitschrift gilt, dass ihre Artikel im Volltext enthalten sind. Eine Zeitschrift, die eine Homepage besitzt, auf der lediglich auf die Printausgabe verwiesen wird, ist daher noch keine elektronische Zeitschrift. Wie bei herkömmlichen Zeitschriften gehören zu einer elektronischen Zeitschrift auch eine Redaktion, ein Herausgeber (in der Regel ein Verlag) und Autoren. [Auszug aus Wikipedia]


Elektronische Zeitschrift

siehe E-Journal


Elektronische Zeitschriftenbibliothek

Alle in Deutschland abonnierten elektronischen Zeitschriften können Sie in der

EZB-Elektronische Zeitschriftenbibliothek recherchieren.

Hier gibt es darüber Auskunft, ob eine Zeitschrift

1. elektronisch vorhanden ist und

2. ob diese auch lizenzrechtlich zugänglich ist.

Letzteres hängt immer vom fragenden PC bzw. dessen Standort ab. So kann eine Zeitschrift für PCs auf dem Universitäts-Campus zugänglich sein, weil die Universität die entsprechende Lizenz erworben hat. Vom heimischen PC kann aber der Zugang trotzdem nicht möglich sein. Die EZB zeigt die Zugriffsmöglichkeiten mit einer Ampelsymbolik an, die je nach fragendem Client andere Lichter (rot= kein Zugriff auf Volltextartikel, gelb= frei zugängliche Volltextartikel für bestimmte Institute/Hochschulen, grün=frei zugängliche Volltexte für alle NutzerInnen) aufleuchten lässt.


Erschließung

Die Erschließung einer Informationsressource umfasst die Sacherschließung oder inhaltliche Erschließung und die Formalerschließung. Die Erschließung ist die Erfassung (Katalogisierung) inhaltlicher oder formaler Metadaten, die die Informationsressource beschreiben.


EZB

siehe Elektronische Zeitschriftenbibliothek

 

F

Fachinformationsführer

(engl: subject gateway) Ein Fachinformationsführer ist eine Datenbank mit inhaltlich und formal erschlossenen Internetressourcen, die auf ihre Qualität hin überprüft und wissenschaftlich relevant sind.


Fernleihe

Die Fernleihe ist eine Dienstleistung von Bibliotheken, am Ort nicht vorhandene Literatur (Bücher und Aufsatzkopien) aus anderen Bibliotheken im Rahmen des Leihverkehrs zu besorgen. Manche Bibliotheken bieten ihren Benutzern diesen Service kostenlos an, viele erheben jedoch eine pauschale Gebühr pro Bestellung, die je nach Bibliothek zwischen 1,50 und 6 € liegt. [Auszug aus Wikipedia]

Eine schnellere, aber kostenintensivere Alternative zur Fernleihe bieten Dokumentlieferdienste.

 

G

Graue Literatur

Nicht im Buchhandel erschienene Literatur, die oft nur direkt von den Herausgebern bezogen werden kann. Graue Literatur wird oft von Behörden (z.B. Informationsbroschüren für die Bürger, Haushaltspläne, Gutachten), Firmen (z.B. Geschäftsberichte), Vereinen (z.B. Jubiläumsschriften) oder wissenschaftlichen Institutionen (z.B. Arbeitspapiere, Reports, Discussion Papers) herausgegeben.

 

H

 

 

I

Impact Factor

Der 'Journal Impact Factor' ist eine international anerkannte Maßzahl für die Bedeutung einer Fachzeitschrift. Er gibt an, welche durchschnittliche Zitierungsrate die Artikel einer Zeitschrift in einem Jahr erzielt haben. Je höher der Impact Factor, desto angesehener ist eine Fachzeitschrift.

Grundlage für die Berechnung des Journal Impact Factor ist eine, vom Institute for Scientific Information erstellte und gepflegte, multidisziplinäre Datenbank. Hier sind von den erfassten Publikationen sowohl die Quellenangabe als auch die darin zitierten Referenzen gespeichert.


Invisible Web

siehe Deep Web

 

J

 

 

K

Karlsruher Virtueller Katalog - KVK

Der Karlsruher Virtuelle Katalog ist ein Meta-Katalog zum Nachweis von mehr als 500 Millionen Büchern und Zeitschriften in Bibliotheks- und Buchhandelskatalogen weltweit.


Katalogisierung

Katalogisierung bezeichnet die Erfassung formaler und inhaltlicher Kriterien von Informationsressourcen in einer Datenbank.


Klassifikation

Eine Klassifikation oder Systematik ist eine strukturierte Darstellung von Kategorien, die nach einem bestimmten Ordnungsprinzip gestaltet sind und mit einer Notation verknüpft sind.

Verbreitete allgemeine Klassifikationen im bibliothekarischen Bereich sind:

- Regensburger Verbundklassifikation (RVK)

- Dewey Decimal Classification (DDC)

Daneben gibt es zahlreiche fachspezifische Klassifikationen.


KVK

siehe Karlsruher Virtueller Katalog

 

L

Lizenzierte Datenbank

Eine lizenzierte Datenbank ist eine kostenpflichtige Datenbank, für die die Benutzer sich entweder persönlich subscribieren (einschreiben) müssen oder die von Universitätsbibliotheken oder anderen Körperschaften gegen eine Nutzungsgebühr abonniert werden.

 

M

Metadaten

Metadaten sind Daten über Informationsressourcen (z.B. Autor, Titel, Jahr, Schlagwort), die in einer Datenbank katalogisiert werden und die Informationsressourcen nach inhaltlichen oder formalen Kriterien über Suchfelder suchbar machen.


Metasuche

Metasuche bezeichnet die gleichzeitige Suche in einem Rechercheschritt in mehreren Datenbeständen.


Metasuchmaschine

Eine Metasuchmaschine leitet eine Suchanfrage an mehrere Suchmaschinen weiter. Im Gegensatz zum Suchen mit einfachen Suchmaschinen, z.B. Google oder Yahoo, ermöglicht das Suchen mit Metasuchmaschinen (Metasuche) einen Vergleich von Treffern mehrerer Suchmaschinen. Die Metasuchmaschine Metacrawler ist die größte Metasuchmaschine.


Monographie

Eine Monographie ist ein Buch, das von einem oder mehreren Autoren zu einem bestimmten Thema verfasst wurde.

 

N

Notation

Eine Notation ist eine numerische (manchmal auch alphanumerische) Kurzbezeichnung eines Gegenstandes oder Gegenstandsbereiches für die inhaltliche Erschließung von Büchern und Dokumenten. Notationen sind Bestandteil von Klassifikationen.

 

O

OAI

siehe Open Archive Initiative


OPAC

Der OPAC (Online Public Access Catalogue) ist das Rechercheinstrument für den Online-Katalog von z.B. Universitätsbibliotheken.


Open Access

Open Access bezeichnet das Ziel, wissenschaftliche Literatur und Materialien im Internet frei (kostenlos und ohne Lizenzbeschränkungen) zugänglich zu machen. [Auszug aus Wikipedia]


Open Archive Initiative

Die Open Archives Initiative (OAI) ist eine Bewegung, die aus dem Wunsch von Preprint-Servern und anderen Dokumentenservern entstanden ist, ihre elektronischen Dokumente im Internet auffindbar zu machen.

Viele Institute und andere universitäre Einrichtungen unterhalten Datenbanken und Server mit eigenen Publikationen, die oft nur auf der betreffenden Internetseite direkt durchsuchbar sind. Die Open Archives Initiative hat bereits 2000 ein XML-basiertes Protokoll, das OAI Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH) entwickelt, das zur Abfrage und Übertragung von Metadaten dient.

Der wichtigste Service Provider ist die Suchmaschine OAIster, die insbesondere die Inhalte der Dokumentenserver erschließt. [Auszug aus Wikipedia]

 

P

Pay-per-use

Pay-per-use ist ein Service der Bayerischen Staatsbibliothek. Sie können sich dort als Nutzer anmelden und auf einzelne Datenbank zugreifen. Der Preis berechnet sich nach der Nutzungsdauer.

Pay-per-view

Pay-per-view bezeichnet eine Abrechnungsmethode bei lizenzierten Datenbanken, bei der als Alternative zum Abonnement einer elektronischen Zeitschrift der Nutzer für das Herunterladen einzelner Artikel eine Gebühr an den Datenbankanbieter entrichtet.


Portal

Als Portale werden Internetseiten bezeichnet, die als Einstieg für Surfer dienen, beispielsweise die Seite von Online-Diensten oder Suchmaschinen. Sie liefern den Internetnutzern sofort für sie relevante Informationen und bilden die Plattform zum Besuch anderer Web-Seiten. Bei Portalen mit fachlicher Ausrichtung spricht man auch von Fachportalen.


Primärliteratur

Primärliteratur ist "Originalliteratur", d.h. Schriften eines Autors oder Quellenwerke (z.B. Gesetze, Urkunden), die die Grundlage für die eigentliche Forschungsarbeit bilden.


Provider

Ein Provider (eigentlich Internet Service Provider), im deutschsprachigen Raum auch oft nur Provider genannt) ist ein Anbieter von technischen Leistungen, die für die Nutzung oder den Betrieb von Internet-Diensten erforderlich sind. [Auszug aus Wikipedia]

 

Q

 

 

R

Rezension

Eine Rezension ist eine kritische Besprechung eines Buches oder Aufsatzes in einer Zeitung, Zeitschrift oder einem speziellen Rezensionsorgan.

 

S

Sacherschließung

Die Sacherschließung oder inhaltliche Erschließung bezeichnet die Erfassung (Katalogisierung) von Metadaten zu den inhaltlich beschreibenden Kriterien von Informationsressourcen.


Sammelwerk

Ein Sammelwerk ist eine Publikation mit Beiträgen mehrerer Autoren. Die Beiträge sind in sich abgeschlossen, stehen aber thematisch zueinander in Beziehung, so dass für das Sammelwerk ein den gesamten Inhalt charakterisierender Titel eingesetzt werden kann.


Schlagwort

Ein Schlagwort ist ein Begriff, der zur inhaltlichen Beschreibung eines Dokumentes verwendet wird, aber nicht explizit darin vorkommen muss.


Sekundärliteratur

Sekundärliteratur ist wissenschaftliche Literatur über Originalliteratur.


Server

Ein Server ist ein Programm, welches auf die Kontaktaufnahme eines Client-Programmes wartet und nach Kontaktaufnahme mit diesem Nachrichten austauscht. [Auszug aus Wikipedia]


Signatur

Eine Signatur besteht meist aus einer Buchstaben-Zahlen-Kombination, die den Standort eines Mediums in einer Bibliothek angibt.


Sondersammelgebiet

Sondersammelgebiete (SSG) sind verteilte Schwerpunkte von Publikationen in deutschen Bibliotheken, die von diesen möglichst vollständig gesammelt werden.

Eine vollständige Übersicht über alle Sondersammelgebiete und die zuständigen Bibliotheken finden Sie bei WEBIS - Sammelschwerpunkt an deutschen Bibliotheken.


SSG

siehe Sondersammelgebiet


Stichwort

Ein Stichwort ist ein Wort, dass im Text oder im Titel einer Publikation vorkommt.

Stichwörter dienen der inhaltichen Erschließung oder Sacherschließung eines Dokuments.


Subito

siehe Dokumentenlieferdienst


Subject Gateway

siehe Fachinformationsführer


Suchmaschine

Eine Suchmaschine ist ein Programm zur Recherche von Dokumenten im World Wide Web. Nach Eingabe eines Suchbegriffs liefert eine Suchmaschine eine Liste von Verweisen auf möglicherweise relevante Dokumente. [Auszug aus Wikipedia]


Synonym

Synonyme sind unterschiedliche Bezeichnungen für denselben Begriff (z.B. Orange und Apfelsine).


Systematik

siehe Klassifikation

 

T

Thesaurus

Ein Thesaurus ist ein systematisch aufgebautes Verzeichnis von Begriffen, die in Beziehung zueinander stehen (z.B. Ober- und Unterbegriffe, verwandte Begriffe, Synonyme).

 

U

Urheberrecht

Die gesetzliche Grundlage des Urheberrechts ist das Urheberrechtsgesetz (UrhG) in der Fassung vom 13. September 2003. Es wurde erweitert um das "Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft".

 

V

Verbundkatalog

Verbundkataloge sind Kataloge, welche die Bestände mehrerer Bibliotheken in einer Datenbank bzw. unter einer Oberfläche nachweisen. Es gibt regionale, überregionale und fachliche Verbundkataloge.

Die wichtigsten Verbundkataloge sind:

KOBV - Berlin Brandenburg mit DigiBib

GBV - Gemeinsamer Bibliotheksverbund mit Verbundportal überwiegend

Nord- und Ostdeutscher Bundesländer

HBZ - Hochschulbibliothekszentrum Nordrhein-Westfalen mit Dreiländerkatalog und DigiBib

BSZ - Bibliotheksservicezentrum Baden-Württemberg mit Südwestverbundkatalog

BVB - Bibliotheksverbund Bayern mit Verbundkatalog Gateway Bayern

HeBIS - Hessischer Bibliotheksverbund mit Verbundkatalog

Metakatalog der deutschen und internationalen Kataloge:

KVK (Karlsruher Virtueller Katalog)


Virtuelle Fachbibliothek

Virtuelle Fachbibliotheken (ViFas) sind hybride Bibliotheken mit fachlicher Fokussierung, die Zugriff auf gedruckte Medien, lokal gespeicherte elektronische Medien und im Internet vorhandene Medien bieten. Viele ViFas bieten über dies Kernaufgaben hinaus zusätzliche Dienste an, wie z.B. Übersichten über Forschungsprojekte oder Personen- und Institutionensuche, News, Veranstaltungshinweise usw. an.

Einen Überblick über die in Deutschland vorhandenen Virtuellen Fachbibliotheken finden Sie im Wissenschaftsportal vascoda.


Volltextindex

Wenn Sie den Volltextindex durchsuchen, heißt das, dass Ihr(e) Suchbegriff(e) direkt auf den Websites gesucht werden und nicht in den Katalogdaten (Metadaten).

 

W

Wikipedia

Die Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer freien Enzyklopädie in mehr als 200 Sprachen. Jeder kann mit seinem Wissen beitragen. Seit Mai 2001 entstanden so über 874.363 Artikel [Stand 03.03.2009] in deutscher Sprache. Gute Autorinnen und Autoren sind stets willkommen. [Auszug aus Wikipedia]

Informationen, die Sie hier finden, sind nicht gesichert und sollten durch andere Quellen verifiziert werden, wenn Sie sie in ihrer wissenschaftlichen Arbeit weiterverwenden wollen.

 

X

 

 

Y

 

 

Z

ZDB

siehe Zeitschriftendatenbank


Zeitschriftendatenbank

Die ZDB ist die zentrale Datenbank für den Nachweis von Zeitschriften. Hier lassen sich die Besitznachweise von Zeitschriften über die gesamte Republik nachvollziehen.


Zeitschriftenkrise

Als Zeitschriftenkrise bezeichnet man im Bibliothekswesen das Problem, dass speziell seit Mitte der 1990er Jahre die Preise für Zeitschriften in den Bereichen Naturwissenschaft, Technik und Medizin (eng. Science, Technology, Medicine, kurz STM) stark anstiegen, während die Etats der Bibliotheken zur Erwerbung stagnierten oder rückläufig sind.

Dies wiederum führte zu weiteren Preiserhöhungen, weil die Verlage so ihre Einnahmeverluste durch weniger Abonnements auszugleichen versuchten. Dadurch kommt es zu einem Teufelskreis, in dessen Verlauf der Zugriff von Wissenschaftlern und anderen interessierten Personen auf aktuelle Forschungsinformationen immer stärker eingeschränkt wird.

Die Zeitschriftenkrise wird durch den Wandel von gedruckten zu elektronischen Zeitschriften noch weiter verschärft. Denn digitale Inhalte gestatten den Urheberrechtsinhabern eine stärkere Kontrolle über die Nutzung und ermöglichen es ihnen, den Personenkreis weiter einzuschränken, die Zugriff auf die Zeitschriften haben. Wenn eine rein digital vorliegende Zeitschrift abbestellt wird, ist der entsprechenden Universitätsbibliothek in der Regel auch der Zugriff auf diejenigen Zeitschriften verwehrt, für die sie Abonnementsgebühren bezahlt hat. [Auszug aus Wikipedia]